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Fehlerseiten und Leerzustände mit Persönlichkeit gestalten

Entdecke, wie du unerwartete Momente in deiner Anwendung nutzt, um deine Nutzer zu unterstützen und deine Marke zu stärken

50+ Design-Beispiele
15 Best Practices
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Modernes Design-Setup mit Skizzen und Fehlerseiten-Wireframes auf dem Schreibtisch

Warum Fehlerseiten wichtig sind

Fehler sind unvermeidlich. Wie du darauf reagierst, definiert deine Nutzer­erfahrung

Wenn etwas schiefgeht, ist das nicht das Ende der Geschichte. Es’s eine Chance — eine Gelegenheit, deine Nutzer zu unterstützen, statt sie zu frustrieren. Eine gut gestaltete Fehlerseite erklärt, was passiert ist, und zeigt dem Nutzer, was er tun kann.

Das Gleiche gilt für Leerzustände. Ein leerer Bildschirm bedeutet nicht, dass nichts passiert. Es bedeutet, dass du eine Moment hast, um zu kommunizieren, zu leiten und Erwartungen zu setzen. Nutzer, die verstehen, was los ist, bleiben. Nutzer, die verwirrt sind, verlassen deine App.

Und hier’s das Wichtige: Diese Momente sind perfekt, um deine Markenidentität zu zeigen. Ein Fehler muss nicht unpersönlich sein. Deine Marke kann durchscheinen — durch den Ton, den Humor, das Design. Das schafft Vertrauen und macht deine Anwendung menschlicher.

So funktioniert gutes Error Design

Ein bewährter Prozess in vier Schritten

01

Erkläre klar, was passiert ist

Sag dem Nutzer nicht einfach, dass ein Fehler passiert ist. Erklär ihm, was schiefgelaufen ist, in einer Sprache, die er versteht. „Seite nicht gefunden” ist okay. „Wir konnten diese Seite nicht finden — möglicherweise wurde sie gelöscht oder die URL ist falsch” ist besser.

02

Gib konkrete nächste Schritte

Was soll der Nutzer jetzt tun? Nicht „Versuche es später erneut”. Sondern: „Geh zur Startseite, kontaktiere den Support oder versuche eine andere Suchanfrage.” Gib dem Nutzer Optionen. Das fühlt sich weniger hilflos an.

03

Nutze einen freundlichen Ton

Technische Fehlercodes sind wichtig für Entwickler, aber für Nutzer sind sie wertlos. Sprich mit ihnen wie mit echten Menschen. Humor hilft — aber nicht gezwungen. Ein 404 kann witzig sein. Ein Datenverlust nicht.

04

Halte deine Marke konsistent

Die Fehlerseite ist immer noch deine Seite. Das Design, die Farben, die Navigation sollten gleich aussehen. Das gibt dem Nutzer Sicherheit und erinnert ihn daran, dass er immer noch bei dir ist.

Was du lernen wirst

Praktische Richtlinien und konkrete Beispiele für alle wichtigen Szenarien

404-Seiten richtig gestalten

Die 404-Seite ist berüchtig. Aber sie’s auch eine Chance. Entdecke, wie du eine 404-Seite gestaltest, die deine Nutzer trotzdem unterstützt und deiner Marke entspricht.

Leerzustände als Gelegenheit

Ein leerer Posteingang, keine Suchergebnisse, keine Daten. Das müssen keine langweiligen Bildschirme sein. Nutze Leerzustände, um deine Nutzer zu orientieren und zu motivieren.

Fehlermeldungen schreiben

„Ein Fehler ist aufgetreten” ist nutzlos. Lerne, wie du Fehlermeldungen schreibst, die tatsächlich helfen. Mit klaren Worten und konkreten Lösungen.

Navigation und Kontext bewahren

Auch wenn etwas schiefgeht, dein Nutzer sollte wissen, wo er ist und wie er zurückkommt. Navigationsoptionen sind dein Rettungsanker.

Design-Richtlinien für alle States

Farbschemata, Typografie, Icons, Illustrationen. Wir zeigen dir, wie alle Elemente zusammenpassen und deine Marke stärken.

Praktische Vorlagen und Checklisten

Keine theoretischen Konzepte. Echte Vorlagen, Checklisten und Best Practices, die du sofort in dein Projekt übernehmen kannst.

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die Fragen, die wir immer wieder hören

Sollte eine 404-Seite witzig sein?

Es kommt drauf an. Humor funktioniert, wenn er natürlich wirkt und zu deiner Marke passt. Ein einfacher, freundlicher Ton ist oft besser als erzwungener Witz. Wichtiger ist: Hilf dem Nutzer, das Problem zu lösen.

Was ist ein Leerzustand?

Ein Leerzustand tritt auf, wenn es keine Daten zum Anzeigen gibt — ein leerer Posteingang, keine Suchergebnisse, ein neuer Account ohne Inhalte. Statt einfach nichts zu zeigen, kannst du eine Nachricht anzeigen, die den Nutzer orientiert und zum Handeln aufffordert.

Wie lange sollte eine Fehlermeldung sein?

Kurz genug, um schnell zu verstehen. Lang genug, um hilfreich zu sein. Eine oder zwei Sätze sind oft ideal. Erklär das Problem, dann gib einen nächsten Schritt an.

Kann ich Fehlerseiten für SEO optimieren?

Ja, aber nicht auf Kosten der Nutzer­erfahrung. Eine 404-Seite sollte dem Nutzer helfen, indem sie Navigation und Links zur Startseite oder verwandten Inhalten anbietet. Das hilft auch Suchmaschinen.

Brauche ich unterschiedliche Designs für verschiedene Fehlertypen?

Nicht unbedingt. Ein konsistentes Design über alle Fehlertypen hinweg schafft Vertrauen. Was sich ändern kann, ist die Nachricht und die Handlungsoptionen — je nach Fehler.

Wie teste ich meine Fehlerseiten?

Simuliere die Fehler selbst. Beobachte echte Nutzer, wenn sie auf Fehler stoßen. Analysiere, ob sie verstehen, was passiert ist, und ob sie wissen, was sie tun sollen. Das ist der beste Test.

Die Realität von Fehlererlebnissen

Daten, die zeigen, warum dieses Thema wichtig ist

88%

der Nutzer besuchen eine Website nach einem Fehler nicht erneut, wenn die Fehlerseite nicht hilfreich ist

73%

der Nutzer mögen es, wenn Fehlerseiten einen freundlichen oder humorvollen Ton haben — wenn er passt

91%

der Nutzer verlassen eine Seite sofort, wenn sie nicht verstehen, was schiefgelaufen ist

56%

der Fehler könnten durch besseres Design und klarere Kommunikation verhindert werden

Bereit, bessere Fehlerseiten zu gestalten?

Wir zeigen dir, wie du unerwartete Momente in Chancen verwandelst — für deine Nutzer und deine Marke

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